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Gesundheitsförderung

Ein Perspektivwechsel vollzieht sich, der Prävention
um die Idee der Gesundheitsförderung erweitert.
Prävention zielt auf die Verhütung oder Verzögerung
von Krankheiten. Gesundheitsförderung dagegen
möchte Gesundheitskompetenzen aufbauen.
Diese Perspektive befähigt einerseits das Individuum
zu einer gesunden Lebensweise und bezieht
andererseits soziale, ökonomische, kulturelle und
ökologische Lebensbedingungen mit ein. Denn jedes
individuelle Handeln, jede politische Entscheidung
sowie jede Facette unseres gesellschaftlichen
Zusammenwirkens beeinflussen unsere Gesundheit.
Deshalb ist die Idee gesunder Lebenswelten zentraler Bestandteil von Gesundheitsförderung.

 

Situation in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt hat sich Ziele gesetzt, um die Gesundheit der Menschen im Land zu verbessern. Diese bestehen aus Maßnahmen der Prävention und der Gesundheitsförderung: ‚Erreichen eines altersgerechten Impfstatus bei 90 Prozent der Bevölkerung‘, ‚Verbesserung der Zahngesundheit bei der Bevölkerung auf Bundesdurchschnitt‘, ‚Senkung des Anteils an Rauchern in der Bevölkerung und der alkoholbedingten Gesundheitsschäden auf Bundesdurchschnitt‘, ‚Förderung eines gesunden Ernährungsverhaltens und gesunder Ernährungsangebote für die Bevölkerung‘ und ‚Entwicklung eines gesunden Bewegungsverhaltens und Verbesserung von Bewegungsangeboten für die Bevölkerung‘ (Quelle).

 

Soziale Innovation in Sachsen-Anhalt: Alltags-Trainings-Programm (ATP)

‚ATP‘ soll älteren Erwachsenen direkt in ihren Wohngebieten angeboten werden und dort zur Verbesserung und zum Erhalt von Gesundheit und Lebensqualität beitragen. Die Trainer*innen kommen aus den beteiligten Einrichtungen. Sie werden von Physiotherapeut*innen geschult und befähigt, ältere, zumeist zurückgezogen lebende Menschen zu motivieren, den Alltag drinnen und draußen für sich als Trainingsmöglichkeit zu entdecken und dadurch mehr Bewegung in ihr Leben einzubauen.

Mehr Informationen zu dem Projekt gibt es hier.