Gesundheit und Lebensqualität im Alter

Soziale Innovationen für den ländlichen Raum

Mit dem Thema "Gesundheit und Lebensqualität im Alter - Soziale Innovationen für den ländlichen Raum" endete unsere Aktionswoche am 16. November 2018 in Haldensleben. Wir erfuhren insbesondere, wie es gelingen kann die Lebensqualität alternder Menschen - aktiv, gesund und miteinander - im ländlichen Raum aufrecht zu erhalten.

 

Sowohl die Grußworte von Iris Herzig (Fachbereichsleiterin - Bildung, Migration, Ordnung und Sicherheit im Landkreis Börde) wie Heike Zembrod (Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt) als auch der Vortrag von Prof. Dr. Josefine Heusinger warfen einen Blick auf die demografische Entwicklung in Haldensleben sowie die des Landkreises Börde.

 

In den kommenden Jahren bedürfe es großer Anstrengungen die anstehenden Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Pflege zu meistern, so der Grundtenor. Jedoch gäbe es bereits einige Initiativen, die sich jede für sich des Themas gut Altern annehmen würden. Eine seniorenpolitische Gesamtstrategie, die Einzelakteure und deren Ideen zusammenfügt bestünde derzeit nicht. Iris Herzig betonte die Bemühungen des Landkreises Börde ein „Netzwerk Pflege“ aufzubauen, um Einzelinitiativen zu bündeln. Heike Zembrod legte einen Schwerpunkt auf das Thema Prävention. Die heute noch nicht ganz so Alten müssten darauf vorbereitet werden, was ihnen gesundheitlich in der Phase des hohen Alters bevorstehen könnte.

 

Prof. Dr. Josefine Heusinger legte ihren Fokus auf die Bedingungen für gutes Altern. Statistisch gesehen, gäbe es zum Beispiel im Landkreis Börde derzeit eine relative geringe Altersarmut und somit eine gute Grundvoraussetzung für ein Altern mit höherer Lebensqualität. Darüber hinaus seien jedoch soziale Kontakte und das Gefühl des Gebrauchtwerdens wesentliche Faktoren, um Isolation vorzubeugen und Gesundheit aufrechtzuerhalten.

 

Im Fachgespräch „Altern auf dem Land: aktiv, gesund und miteinander“ tauschten sich Andreas Huhnstock (Sprecher Seniorenbeirat Burgenlandkreis), Dr. Astrid Eich-Krohm (Projektleiterin Forschungsverbund „Autonomie im Alter“, Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg), Nico Schulz (Bürgermeister Osterburg) und Marion Zosel-Mohr (Bürgerinitiative Stendal e.V.) aus und gaben Einblick, mit welchen Projekten sie die Lebensqualität und Gesundheit alternder Menschen im ländlichen Raum stützen.

 

Abschließend berichteten Sophie Schönemann (Quartiersmanagerin Ambulanter Betreuungsdienst, Pfeiffersche Stiftungen), Sandra Ryll (Tagespflege Klein-Schwechtener Heidestube GbR) und Marion Zosel-Mohr (Bürgerinitiative Stendal e.V.) über ihr Engagement im Bereich der Aktivierung der älteren Generation und reflektierten über Hürden und Gelingensfaktoren.

 

Inhalte der Veranstaltung:

  • gut Altern im ländlichen Raum
  • Prävention von Einsamkeit
  • Teilhabe älterer Generationen und Pflegebedürftiger

Ergebnisse des Aktionstages:

  • Sammlung, Präsentation und Austausch innovativer Ideen und Praxen
  • Einzelinitiativen müssten Gerüst für Gesamtkonzept bilden

 

Vortrag - Prof. Dr. Josefine Heusinger (Hochschule Magdeburg-Stendal): Gesundheit und Lebensqualität im Alter

Veranstaltungsprogramm

 

 

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Collage: Gesundheit ist für mich
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Gewächshaus der sozialen Innovationen
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Pausengespräche
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Fachgespräch: Altern auf dem Land
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Sophie Schönemanne (Quartiersmanagerin Ambulanter Betreuungsdienst, Pfeiffersche Stifungen)
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Kreisverwaltung Börde
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Iris Herzig (Fachbereichsleiterin Landkreis Börde)
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Marion Zosel-Mohr (Bürgerinitiative Stendal e.V.)
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Sandra Ryll (Tagespflege Klein-Schwechtener Heidestube GBR)
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Prof. Dr. Josefine Heusinger (Hochschule Magdeburg-Stendal)
 
 
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