Das Kompetenzzentrum stellt sich vor

Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ZSH), das Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH (isw), das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) und das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) bilden das neu gegründete Kompetenzzentrum soziale Innovation (KomZ) zur Gestaltung des sozialen Wandels in Sachsen-Anhalt. Das KomZ wird im Rahmen des Operationellen Programms der EU-Förderperiode (Europäischer Sozialfonds) 2014-2020 durch das Land Sachsen- Anhalt über das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration gefördert.

Das Projektdesign des Kompetenzzentrums hat das Ziel, die je eigenen Dynamiken der zwei Innovationsstränge, d.h. der sozial wirksamen Effekte und Initiativen einerseits und der technologisch erzeugten Neuerungen andererseits, zu Zwecken der Erschließung, Aufbereitung und perspektivischen Fortentwicklung von innovativen Ideen und Praxen zusammenzuführen. Diese Zusammenführung ist für eine nachhaltige Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels (controlled social change) im Land entscheidend. Ein solcher integraler Ansatz nimmt den im Leitfaden formulierten Gedanken auf, dass die Beobachtung und Steuerung des sozialen Wandels „im Einklang mit technischen und sozialen Innovationen“ erfolgen soll.

Durch das Bereitstellen integrierten Wissens werden Akteure in Wissenschaft und Wirtschaft, in Gesellschaft und Politik in die Lage versetzt, perspektivisch innovative Konzepte für die Gestaltung der sozialen Infrastrukturen in Sachsen-Anhalt zu entwickeln und umzusetzen Dem trägt die Zusammensetzung unseres Bieterkonsortiums aus ZSH, ISW und dem Fraunhofer-Netzwerk mit den beiden Instituten IFF und IMWS an den Standorten Halle und Magdeburg in besonderer Weise Rechnung. Leitfragen des KomZ sind u.a.: Wie können wir die dringenden sozialen Fragen in unserem Land lösen? Welche Rolle bei der Gestaltung des sozialen Wandels übernehmen soziale Innovationen? Was macht eine Innovation zu einer sozialen Innovation? Welche sozialen Innovationen braucht unser Land?

Ein Ausgangspunkt ist, dass soziale Probleme sowie die damit einhergehenden Herausforderungen mit technischen Innovationen alleine nicht  gelöst werden können. Technische Innovationen gehen in der Regel mit sozialen Innovationen einher. Soziale Innovationen benötigen eine Aktivierung, Ermächtigung und Übertragung von Verantwortung. Eine wesentliche Bedingung dafür ist ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Nur auf diese Weise können grundlegende Anforderungen von sozialen Innovationen wie eine Verbreitung und Etablierung erreicht werden. Wir folgen dabei dem grundlegenden Verständnis, dass soziale Innovation „gut für die Gesellschaft und ihre Mitglieder“ ist.

Die Themenfelder die das KomZ unter diesem Bezugsrahmen vereint und bearbeitet sind: Alter, Gesundheit, Arbeit und sozialer Zusammenhalt.

Das KomZ ist als exploratives Vorhaben über einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt und in eine einjährige Etablierungsphase und eine vierjährige Umsetzungsphase unterteilt.

In der Etablierungsphase werden die forschende Geschäftsstelle und entsprechende Arbeitsstrukturen etabliert, die Themenfelder Arbeit, Alter, Gesundheit und sozialer Zusammenhalt systematisiert und strukturiert und die Konzeption der Umsetzungsphase vorgenommen.

 

Leitfragen des Kompetenzzentrums

  • Wie können wir die dringenden sozialen Fragen in unserem Land lösen?
  • Welche Rolle bei der Gestaltung des sozialen Wandels übernehmen soziale Innovationen?
  • Was macht eine Innovation zu einer sozialen Innovation?
  • Welche sozialen Innovationen braucht unser Land?

Duch einen Klick auf das folgende Video finden Sie die Organisationsstruktur des Kompetenzzentrum in Präsentationform.

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