Ringvorlesung: Was hält unsere Gesellschaft zusammen? - Wie soziale Innovationen das Bild der Zukunft prägen.

Am 18. Oktober 2018 eröffnete Dr. Kai Unzicker von der Bertelsmannstiftung die Ringvorlesung „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“

Bild aus dem Hörsaal

Am 18. Oktober 2018 eröffnete Dr. Kai Unzicker die Ringvorlesung „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“, die das Kompetenzzentrum Soziale Innovation in Kooperation mit dem Institut für Soziologie an der Martin-Luther-Universität durchführt.

Was hält die Gesellschaft zusammen? Was ist der sprichwörtliche Kitt, der die Menschen miteinander verbindet? Die Bertelsmann Stiftung beleuchtete in ihrer Studie „Der Kitt der Gesellschaft“ die unterschiedlichen Facetten von gesellschaftlichem Zusammenhalt in Deutschland. Die Autoren verstehen diese soziale Kohäsion als ein mehrdimensionales Phänomen – vom zwischenmenschlichen Vertrauen und der Entwicklung sozialer Netzwerke über die Identifikation mit dem Gemeinwesen und das Vertrauen in Institutionen bis hin zu Solidarität, Hilfsbereitschaft und sozialer Teilhabe.

Den Vortrag von Herrn Dr. Unzickerkönnen sie hier im PDF-Format herunterladen.

Die Publikation zum Vortrag „Der Kitt der Gesellschaft“ finden Sie hier

Ringvorlesung des Kompetenzzentrums Soziale Innovation Sachsen-Anhalt

Ringvorlesung - Was hält unsere gesellschaft zusammen?

An fünf Veranstaltungsabenden mit vielfältigen Thematiken erwarten Sie aufschlussreiche Vorträge mit anschließender Diskussionsrunde.
Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Veranstaltungsort:

Steintor-Campus der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Emil-Abderhalden-Straße 25,
06108 Halle (Saale)

Termine:

  • 18.10  (Steintor-Campus Hörsaal IV)
  • 22.11    (Steintor-Campus Hörsaal I)
  • 06.12    (Steintor-Campus Hörsaal I)
  • 24.01    (Steintor-Campus Hörsaal I)
  • 07.02    (Steintor-Campus Hörsaal I)

Die Vorlesungen finden in der Zeit von 18:15-19:45 Uhr statt.

Eigensucht und soziale Kälte, ungleich verteilte Lebenschancen und inhumane Verhaltensweisen waren und sind im Alltagsleben allgegenwärtig. Der Begriff des sozialen Zusammenhalts ist dazu ein programmatischer Gegenentwurf. Er drückt die wertbezogene Absicht aus, dem Auseinanderdriften der Gesellschaft und der Gefahr ihrer inneren Zementierung in ein Oben und ein Unten entgegenzuwirken. Der Begriff ist moralisch stark aufgeladen. Er setzt darauf, dass menschliches Zusammenleben durch Empathie und soziale Zuwendung erträglich gestaltet werden kann und lässt Raum für Individualität. Hierzu gehören eine selbstbestimmte Lebensgestaltung und eine persönliche Autonomie. Sozialer Zusammenhalt ist somit der Kitt, der eine Gesellschaft lebenswert erhält, Innovationen vorantreibt, Wissen transferiert und ihr Überdauern als eine freie und zugleich solidarische Gemeinschaft sichert. Die Vorstellung, ein humanes Zusammenleben sei grundsätzlich möglich, beruht auf der Annahme, dass der Mensch von Natur aus ein soziales Wesen ist. Diese Anlage setzt sich indes nicht automatisch in positives Sozialverhalten um. Vielmehr bedarf sie der Förderung, Anleitung und stetigen Selbstreflexion.

Hier geht es zu Programm ...

  • Facebook-Icon
  • YouTube-Icon
  • Twitter-Icon
  • Instagram-Icon
Mitmachen: Logo herunterladen!Logo Weltoffen
Logo des Kompetenzzentrums Soziale Innovation Sachsen-Anhalt
Logo des ESF

Zur Landkarte sozialer Innovationen im Land

""